Exkursion der 6n

Zurück in die Steinzeit

Im Rahmen der Auseinandersetzung mit dem Jugendbuch „Rokal – Der Steinzeitjäger“ von Dirk Lornsen besuchten die Schülerinnen und Schüler der 6 N am 06.07.2016 gemeinsam mit Frau Terborg, Frau Schmidt und Frau Moser das LWL-Museum für Archäologie in Herne. Dort gewannen die Schülerinnen und Schüler Einblicke in die Lebensweise der Menschen in der Steinzeit. In einer Führung schlugen sie im Selbstversuch Funken mit Feuerstein und Eisen, lernten, wie man damit ein Feuer entfachen kann, und zermahlten mit zwei Steinen Getreide zu Mehl. Dabei zeigten sie großes Engagement, Ausdauer, Wissbegierde und Freude.

Fast wie die „großen“ Forscher versuchten die Schülerinnen und Schüler anhand von Spuren an Schädeln, Knochen und Skeletten Aussagen über das damalige Leben zu treffen und diese zu deuten.

In einem anschließenden Workshop mit einer Archäologin erfuhren die Schülerinnen und Schüler, dass bereits die Menschen in der Steinzeit das Bedürfnis hatten, sich zu schmücken. Zwar waren noch keine Metalle bekannt, trotzdem gab es viele Dinge, aus denen sich Schmuck fertigen ließ. Die Schülerinnen und Schüler stellten mit sehr viel Freude und Kreativität Ketten, Armbänder oder Amulette nach ihren eigenen Vorstellungen her. Es wurden nur Materialien benutzt, die es schon in der Steinzeit gab, wie Muscheln, Federn und Perlen aus Knochen oder Holz. Dabei durfte die Untersuchung einer getrockneten Rindersehne und das Anfassen und Tragen eines Rentierfells natürlich nicht fehlen.

Geschmückt mit schönen Ketten, Armbändern und Amuletten und ausgestattet mit einer Tüte selbstgemahlenen Mehls machten sich die Schülerinnen und Schüler voller Stolz, Freude und Zufriedenheit auf den Weg nach Hause.

 

Unser Ausflug in die Steinzeit

Am 06.07.2016 haben meine Klasse 6N und ich einen Ausflug in das Archäologische Museum in Herne angetreten.

Vor Ort wurden wir in zwei Gruppen geteilt.

Meine Gruppe ging zuerst in einen Workshop. Hier lernten wir, dass in der Steinzeit die Kleidung der Menschen mit Sehnen von Tieren zusammengenäht wurde. Der Schmuck bestand aus Holz- und Knochenperlen, Federn und Muscheln, die mit einer Sehne zu einer Kette oder anderes gefertigt wurden. Wir machten ebenfalls eine Kette aus diesem Material, allerdings wurde eine Kunstsehne verwendet. Wir sahen zwei Bilder von Skeletten, die mit prachtvoller Kleidung beerdigt waren. Die Kleidung war mit Perlen aus Knochen gefertigt:

Etwa 5.000 Perlen wurden für solch eine Kleidung benötigt.

 

Nach einer kurzen Pause ging es zum zweiten Teil. Wir lernten den Feuerstein kennen. Um richtiges Feuer zu erhalten, braucht man aber mehr als nur Feuersteine. Auch ein Stück eines Steinpilzes wurde gebraucht:

Unter der schwarzen Außenschicht befindet sich ein watteähnlicher Stoff.

Dazu nahm man trockene Sägespäne, schlug einen Feuerstein mit einem Metallteil an, sodass die Funken auf das Stück des Steinpilzes flogen und nach kurzer Zeit hatte man Feuer. Wir lernten außerdem den Neandertaler kennen und lernten, dass alle heutigen Menschen bis zu 4% Neandertal- DNA haben. Heute haben wir viele Abwehrkräfte von ihnen.

Danach gingen wir durch das Museum. In vielen Kisten waren eine Menge alter Knochen, die aus einer einzigen Höhle stammten. In einer Kiste waren Knochen eines Einhorns, doch sobald man die Schrift dazu liest, merkt man, dass es nur Spaß sein sollte. Aus der Schrift konnte man erfahren, wie der Mythos des Einhorns entstand.

Weiter ging es und wir kamen in die Jungsteinzeit, die bis vor 7.000 Jahren dauerte. Dort sahen wir ein nachgebautes Grab mit einem echten Skelett. Das Skelett gehörte einer Frau, die 20 Jahre alt war und in der Jungsteinzeit lebte. Wie sie starb, weiß man bis heute nicht. Die Position der Frau war, als ob sie schlafen würde. Das war so, damit sie in Frieden ruhen konnte:

Die Leute damals hatten nämlich schon einen Glauben.

Zum Abschluss durften wir noch Mehl mahlen. Man nahm einfach Korn und schüttete vorsichtig etwas auf einen großen Stein. Dann rieb man mit einem kleineren, aber schweren Stein das Korn klein, bis es zu Mehl verarbeitet war. Dieses Vorgehen machten die Menschen der Jungsteinzeit mehrere Male am Tag, was ziemlich ungesund war:

Das Rumsitzen mit gesenktem Kopf war schlecht für den Nacken und die immerzu gleichen Bewegungen führten zu Schaden an den Gelenken.

Für alle war es ein lehrreicher Tag.

Text von Charlotte J. S. Bergemann (6n)

 
 

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