Biologie-Olympiade 2016

Qualifikation für die zweite Runde

Boris Schüpp erreicht die zweite Runde der Biologie-Olympiade 2016 des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in Hanoi (Vietnam).

Herzlichen Glückwunsch!

Der nachfolgende Artikel erschien am 20.01.2016 in der W.A.Z. Bereits am Vortag wurde er online publiziert:

http://www.derwesten.de/staedte/bochum/goethe-schueler-tueftelt-bei-internationaler-biologie-olympiade-id11478272.html

 

Goethe-Schüler tüftelt bei Internationaler Biologie-Olympiade

19.01.2016 | 17:49 Uhr

 

Bochum.  Boris Schüpp von der Goethe-Schule qualifiziert sich für die Endauswahl des nationalen Teams in Kiel. Schafft er den Sprung, fliegt er zum Finale nach Hanoi.

 

Wie lässt sich der Vitamin-C-Gehalt in Fruchtsäften nachweisen und wie hoch ist die Population von Aga-Kröten in Australien? Die Antworten auf diese Fragen und viele weitere hatte Boris Schüpp parat. Der 16-Jährige ist einer von 40 NRW-Finalisten in den Vorrunden zur 27. Internationalen Biologie-Olympiade. Nicht nur das: Seine Leistung katapultierte den Goethe-Schüler bundesweit unter die 45 besten Teilnehmer.

Veranstalter des Wettbewerbs für Oberstufenschüler ist das Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik an der Universität Kiel. 250 Schüler hatten in NRW an den gestellten Bio-Aufgaben gearbeitet. Am Dienstag wurden die Landesgewinner im Planetarium ausgezeichnet. Vorher hatten sich die naturwissenschaftlichen Talente in einer dreitägigen Schülerakademie in Bochum und Dortmund auf die kommende Auswahlrunde für das nationale Team in Kiel vorbereitet.

Wissensdurst und Neugier

Die Initiative, an der Biologie-Olympiade teilzunehmen, ging von Boris Schüpp selbst aus. Schon in der Grundschule übersprang er eine Klasse wegen guter Leistungen. Und bis heute bricht sein Wissensdurst nicht ab. „Wenn sich ein Problem auftut, bin ich erst beruhigt, wenn ich das geklärt habe. Ich möchte über alles Bescheid wissen“, beschreibt er seinen Forscherdrang. Mittlerweile wird er für Veranstaltungen der Schüler-Uni an der Technischen Universität Dortmund zeitweise vom Schulunterricht freigestellt.

„Das ist schon etwas Besonderes. Es ist beides: Fleiß und Talent. Boris möchte immer wieder etwas Neues wissen. Er bleibt stets neugierig und das macht eben auch einen guten Naturwissenschaftler aus“, sagt sein Biologielehrer und Olympia-Betreuer Hans-Werner Schlüter. Dass Boris sein Abitur sowohl im Leistungskurs Biologie als auch im Grundkurs Chemie voraussichtlich mit Bestnote absolvieren wird, muss wohl kaum erwähnt werden.

Chemie-Olympiade als zweites Ziel

Und während der Sohn eines Journalisten und einer Lehrerin das Finale bei der Biologie-Olympiade ansteuert, nimmt er zugleich auch noch Kurs auf die Endrunde der Chemie-Olympiade. Bereits zum dritten Mal nimmt er daran teil. Auch hier gehört er schon zu den 20 Besten in NRW.

Chemie liege ihm ein wenig mehr, sagt er: „Ich finde, Biologie ist oft schwer zu greifen. Es sind häufig viele Faktoren zu beachten, weil sonst alles schief gehen kann. Redet man von der Natur, lassen sich die Dinge nur schwer mit Experimenten kontrollieren. In der Chemie ist das einfacher.“ Übrigens lösten die Teilnehmer die Frage nach dem Vitamin-C-Gehalt von Fruchtsäften mit der so genannten „clock-reaction“, bei dem eine Uhr – ganz grob gesagt – so lange läuft wie Vitamin C nachweisbar ist.

 
 

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