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Werke im Mai

Verwischte Portraits nach Gerhard Richter

Gerhard Richter, geb. 09.02.1932 in Dresden, ist ein deutscher Maler, Bildhauer und Fotograf. Er war von 1971-1993 Professor für Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf. Seine Werke zählen auf dem Kunstmarkt zu den teuersten eines lebenden Künstlers.

Eine der vielen verschiedenen Phasen aus seinem sehr umfangreichen Werk ist die der „verwischten Portraits” zu Beginn der 1960er Jahre; hier verwischt er die noch nasse Farbe der fotorealistisch gemalten Portraits mit einem weichen Pinsel und lässt sie dadurch unscharf wirken. Dadurch möchte er den Blick des Betrachters für die undeutliche Wahrheit hinter den Bildern schärfen. 

Seine Fotobilder machten Gerhard Richter berühmt. 

Im Unterricht beschäftigten sich die Schüler*innen zunächst mit dem Leben und Werk Gerhard Richters, bevor sie selbst eine ähnliche Technik mit Kopien berühmter Persönlichkeiten ausprobierten. 

Technik: Kohlezeichnung auf DIN-A4-Pergamentpapier, die nach Fertigstellung mit einem weichen Pinsel verwischt werden. 

Text: Susanne Rückamp

 
 

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