Bläserklasse

Putzen und Pflegen in der Goethe-Schule

Für die SchülerInnen des Musikbereiches der Goethe-Schule ist die praktische Arbeit am Instrument zwar Gegenstand der täglichen unterrichtlichen Arbeit, jedoch wurde am Dienstag ausschließlich geputzt, gehämmert und gepflegt.

Der Referent für Schulmusik einer führenden Instrumentenbaufirma und Trompeter Gernot Breitschuh war zu Gast in der Goethe-Schule und zeigte in den verschiedenen Instrumentenpflegeworkshops für die Schüler der Klassen 5 bis 9, wie Schüler ihre Blasinstrumente möglichst lang in gutem und einwandfreiem Zustand erhalten können. „Für die erfolgreiche musikalische Arbeit der Schüler muss das Instrument einfach zu spielen und dazu in Topform sein“, berichtet der Dozent, der von seiner deutschlandweiten Arbeit allerlei skurrile Bilder von Instrumenten, die laut Auskunft der Schüler „in Topform“ waren, zeigte: verschimmelte oder zerfetzte Blätter bei Klarinetten, zersetztes Metall einer Posaune, verursacht durch den regelmäßigen Konsum von zuckerhaltigen Getränken vor den Proben, vom Hund zerbissene Mundstücke, eine ausgelaufene Batterie im Zug einer Posaune oder durch konsequent falsches Ablegen verbeulte Instrumente.

Bei den Schüler*innen der Goethe-Schule konnten solche Extreme glücklicherweise nicht festgestellt werden, trotzdem nahmen sie aber viele hilfreiche Tipps aus dem anschaulichen und praxisorientierten Workshop mit. So gehören nun auch Häkelnadeln zum Einhängen der Mechanikfedern oder Zigarettenpapier zum Trocknen von Polstern zu den wichtigen Gegenständen im Instrumentenkoffer. Zum Ende der Workshops waren sich die Schüler*innen einig, dass die Pflege ab jetzt ein fester Bestandteil der Arbeit am Instrument sein wird.

 
 

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