Skifahrt 2012

Goethe-Schule im Ahrntal

Die Goethe-Schule hat sich das malerische Ahrntal „zurückerobert“. „Halt Stop!“ Es war wohl eher anders herum das verschneite und sonnige Ahrntal hat unsere Herzen erobert.
Der Traditionsort für die Goethe-Schule Skifahrt, das Ahrntal, musste für mehrere Jahre anderen Orten weichen. Nun sind ca. 100 Schülerinnen und Schüler froh, dass sie an diesem Ereignis und Ort dabei sein konnten.
Eine klirrende Kälte empfing uns schon am ersten Tag. Es sollte auch weiterhin kalt bleiben, mal mehr und mal weniger. Aber wir wurden immer wieder entschädigt durch Tage mit strahlendem Sonnenschein, einem malerischen blauen Himmel und der unüberbietbaren Kulisse der Bergwelt der südtiroler Alpen.
So konnte es direkt auf die Piste los gehen. Nachdem wir bereits in Winterberg die Grundlagen für das Skifahren gelegt hatten wollten sich alle auf den Pisten erproben. Blaue Piste, rote Piste und für die Könner durfte es auch schon die schwarze Piste, der Funpark oder auch die Buckelpiste sein. Und ab da an hieß es für alle immer wieder: Spaghetti, Pizza, Sonne, Mond und Stern, Zwerg, Riese, Pferdeschlitten, Trichter, Paketdienst, … Nein, wir waren nicht der Pistenkindergarten, später hieß es dann immer wieder, Druckaufbau über die Innsenseite des neuen Außenskis und die Bewegungen werden aus den Beinen initiiert. Grundposition halten, indem Fuß- , Knie- und Hüftgelenk leicht gebeugt sind und die Skieenden folgen der Bahn der Skispitzen.
Aber weg von der Theorie. Skifahren lernt man halt nur durch Skifahren und das taten wir dann auch eine ganze Woche lang. Almboden, Hühnerspiel, Klaussee und Sonnenhang waren da unser Revier. (Für den ein oder andern ging es aber auch ins Klausiland!)
Ein eindrucksvoller Höhepunkt war sicherlich die abendliche Fackelabfahrt nach St. Johann. Wie ein Lindwurm schlängelte sich die leuchtende Menge den Berg hinunter. Zwar war der Rückweg mühsam, aber das Erlebnis überwiegte.
Den krönenden Abschluss bildete wieder die Skirallye, die wir aufgrund der Temperaturen mal spontan in und um das Haus verlegten. Ein Heidenspektakel, mit kniffeligen Aufgaben, mit einer Menge Luftballons, Schokoküssen, Wasser in der Kehle und einer Menge tanzender und motivierter Kinder.
Eine wunderbare Zeit an die wir gerne zurückdenken und die wir vor allem unserem Vader Sindermann ähm … Lehrer Sindermann zu verdanken haben.
In diesem Sinne: „Lehrer Sindermann hat viele Schüler, viele Schüler hat der Lehrer Sindermann, und sie lernten viel und sie fielen nie und sie hatten viel Vergnügen!“

 
 

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