USA-Austausch 2019

Auf zu grünen Bergen und imposanten Wolkenkratzern

Der Austausch mit der Vergennes Union High School in Vermont, USA, der alle zwei Jahre stattfindet, ist für viele Schülerinnen und Schüler das Highlight ihrer Schulzeit. Er gehört zu einem der traditionsreichsten Programme, die die Goethe-Schule zu bieten hat, und ist eine einmalige Möglichkeit, die amerikanische Kultur – insbesondere die Neuenglands – hautnah kennenzulernen.

In diesem Jahr reiste eine Gruppe von 35 Schülerinnen und Schülern mit Frau Jafari, Frau Joswowitz und dem Schulleiter, Herrn Müller, in die Kleinstadt Vergennes. Das Wetter war in der ersten Woche relativ gemäßigt, was Unternehmungen wie eine Wanderung auf den Snake Mountain oder durch den Ausable Chasm, eine jahrtausendealte Schlucht, sehr angenehm gemacht hat. Diese beiden Orte sind beliebte Outdoor-Ziele in Vermont und dem Nachbarstaat New York, an denen man der Natur sehr nah sein kann.

Auch die Wochenenden, die wir alle in Gastfamilien verbrachten, waren wunderschön und vielseitig: Während die einen Bootstouren auf dem Lake Champlain unternahmen, fanden andere ihren Weg aus einem Maislabyrinth heraus oder wohnten einem Kürbisweitwurf-Wettbewerb bei. Ein besonderes Highlight für alle war das Homecoming, bestehend aus Dance, Parade, Games und Bonfire. Zum Gruppenprogramm gehörten Aktivitäten in der Umgebung von Vergennes, wie zum Beispiel die Besichtigung zweier Milchbauernhöfe, ein Vormittag in der Waldschule ‚Walden Project‘, das Middlebury College und ein Freilichtmuseum. An diesen Orten haben wir viel über das Leben im ländlichen Neuengland gelernt, sowohl über das Schulleben und die Geschichte Vermonts als auch über die Landwirtschaft und den Umweltschutz. Und dann gab es natürlich noch den Tagesausflug nach Montréal in Kanada, der trotz der langen Anfahrt Spaß gemacht hat und für Abwechslung zum Landleben sorgte.

Insgesamt war die erste Woche sehr interessant und spannend, und die Tage in New York standen ihr in nichts nach. Früh am Montagmorgen mussten wir nämlich schon von unseren liebevollen Gastfamilien Abschied nehmen, dann ging es mit dem Reisebus in die riesige Metropole New York City. Das Hotel 31 auf der 31. Straße in Manhattan hat uns für drei Nächte beherbergt. Tagsüber nahmen wir so viele Sehenswürdigkeiten wie nur möglich mit, die Nachmittage verbrachten die meisten mit Shopping. Berühmte Orte wie z.B. Ellis Island, die Brooklyn Bridge und das Empire State Building mit eigenen Augen zu sehen, war wirklich aufregend. Aber auch stille, nachdenkliche Momente wie der Besuch des 9/11-Memorials gehörten zum Programm; und trotz des Regengusses am Mittwoch, der unseren Central-Park-Besuch drastisch verkürzte, haben die meisten die verbleibende Zeit gut genutzt: beispielsweise am Times Square, wo neben großen Einkaufszentren auch viele Straßenkünstler anzutreffen sind.

Leider stand am Donnerstag der zweiten Woche schon der Rückflug an, den alle gut überstanden haben. Auch wenn es gut tut, wieder zu Hause zu sein, wären wir sicher gerne noch ein bisschen länger in Amerika geblieben.

                                                                                

 
 

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