Emma Sundt schreibt über die Skifahrt

Seit Jahren fiebert jeder Jahrgang unserer Schule auf diese "Klassenfahrt" hin. Nun war es Mitte März auch für uns endlich soweit. In der 13-stündigen Busfahrt hat natürlich, wie es für überdrehte 9-KlässlerInnen typisch ist, jeder sehr viel geschlafen. Daraus machten sich unsere LehrerInnen natürlich einen Spaß und rüttelten uns vor Ort mit einer Wanderung auf einen der Berge wach, welche sich direkt hinter unserer Jugendherberge befanden. In ein paar Metern Höhe konnten wir die phänomenale Aussicht sowie die Gondeln genießen. Nachdem wir wieder an der Jugendherberge angekommen waren, bekamen wir zum ersten und einzigen Mal Mittagessen von der Küche unserer Jugendherberge. Daraufhin erfreuten uns unsere LehrerInnen mit Freizeit, die eigentlich für Koffer auspacken und Umziehen vorgesehen war, aber die Meisten von uns nutzen diese um die Jugendherberge zu erkunden, der hauseigene Spielkeller überzeugte uns alle. Doch dann überraschten uns unsere LehrerInnen mit einem Spaziergang zu der Gondelstation im Tal. Auf diesem Spaziergang lernten wir gefühlt jeden Quadratmeter in Neukirchen kennen. Nach der ersten Gondelfahrt für diese Skifreizeit, trafen wir zum ersten Mal auf die Pisten, die wir in den darauffolgenden Tagen fahren würden. Nachdem alle sich einmal rundum gedreht und das unglaubliche Panorama genossen hatten, ging es mit dem Bus wieder zurück zu unserer Jugendherberge. Zwischen Ankunft und Abendessen gestaltete jeder seinen Abend selbst. Manche packten noch Koffer aus, andere begutachteten andere Zimmer, die meisten aber entspannten sich einfach. Gegen 19 Uhr bekamen wir zum ersten Mal Abendessen, was alle positiv überraschte. Wie auch an den folgenden Tagen hatte jede Klasse einen Klassenabend mit den KlassenlehrerInnen. Einige spielten Spiele, andere unterhielten sich nur. Dann hatten wir wieder freie Zeit bis zur Bettruhe um 22 Uhr. Um die besagte Uhrzeit gingen alle auf ihre Zimmer und waren ganz gespannt auf den nächsten Tag, denn schließlich sollten wir ja zum ersten Mal auf den Pisten fahren. Am nächsten Morgen wachten alle recht verschlafen auf, aber das üppige Frühstücksbuffet erleichterte den Start in den Tag. Unser Jahrgang war am Abend vorher in Gruppen eingeteilt worden und es wurde festgelegt, ob man den früheren oder den späteren Skibus nehmen musste. In den einzeneln Gruppen trafen wir uns um auf den Skibus angepasste Uhrzeiten. Dann fuhr der Skibus mit uns zu der Gondelstation. Schwer bepackt aber voller Vorfreude gondelten wir hoch zu den Pisten. Und so begann unser erster Tag. Über den ganzen Vormittag hinweg, hatten wir Ski-Unterricht. Dann trafen sich alle Gruppen in der Almhütte zum Mittagessen. Danach hatten wir bis zum frühen Nachmittag weiterhin Unterricht. Dann teilte sich unser Jahrgang wieder in die beiden Gruppen, die auch schon beim Skibus verwendet worden waren. In den Gruppen gondelten wir wieder den Berg runter. Unten angekommen, luden wir zuerst unsere Ski-Sachen in einem seperaten Schuppen ab. Danach konnten wir den Ort erkunden oder in den Supermarkt gehen, bevor der Skibus kam. Wieder an der Jugendherberge hatten wir die gewohnte freie Zeit bis zum Abendessen, in der wir duschten, uns umzogen und entspannten. Nach dem Abendessen hatten wir, wie am Vorabend, den Klassenabend. Die folgenden Tage gestalteten sich vom Tagesablauf alle recht ähnlich, wobei sich die Skigruppen täglich änderten und natürlich auch andere Pisten gefahren wurden. Die Abendprogramme brachten aber jeder Menge Abwechslung und Spaß. Am Montag hatten alle Klassen einen Spieleabend. Dienstags hatten wir einen Diskoabend, der die ganze Fahrt aufpeppte und die sowieso gehobene Stimmung noch verbesserte. Mitte der Woche veranstalteten unsere LehrerInnen ein großes Turnier in den Disziplinen Billard, Kicker und Tischtennis. Am Donnerstag hatten wir wieder Klassenabende, aber auf eine besondere Art: Die A-Klasse machte eine Fackel-Nachtwanderung, die B- und C-Klasse machten einen Lagerfeuer-Abend und die N-Klasse schaute einen Film. Und dann kam unser letzter Tag: der Freitag. Der Freitag war ein besonderer Tag, denn für den Freitag war eine Ski Rallye vorgesehen, bei der sich alle verkleideten und in zweier Teams verschiedene Aufgaben, gestellt von unseren LehrerInnen und BetreuerInnen, meistern mussten. Nach der Rallye durften wir auf zwei Pisten frei fahren und hatten jede Menge Spaß. Der Ski-Tag hörte ganz normal am Mittag auf und wir gondelten zum letzten Mal hinunter ins Tal. Als wir unten angekommen waren, konnten wir noch einmal in den Supermarkt und letzte Besorgungen für die Heimfahrt am nächsten Tag machen. Kaum waren wir wieder in der Jugendherberge, hatten wir Zeit, um unsere Koffer zu packen und den letzen Tag noch einmal zu genießen, bevor wir nach Bochum zurückkehren würden. Und zur Freude von LehrerInnen und SchülerInnen hatten wir nach dem Abendessen abermals einen Disko-Abend. Irgendwann kehrte dann auch Stille in der Jugendherberge ein und alle schliefen (wenigstens für ein paar Stunden). Am nächsten morgen begann das große Packen und gegen halb acht lag eine gewisse Jugendherberge wieder in Ruhe und Frieden, denn der 9er-Jahrgang der Goethe-Schule hatte Neukirchen verlassen. Unser ganzer Jahrgang war sich in einem sicher, nämlich dass Skifahren jede Menge Spaß macht, die Skifahrt wirklich so spaßig ist, wie alle sagen und dass jeder, wenn er könnte, wieder mitfahren würde. Also kann ich nur für alle aus dem jetzigen Jahrgang sprechen, wenn ich sage, dass die Skifahrt ein wunderbares Erlebnis war und dass sich zukünftige 9. KlässlerInnen definitiv auf jede Menge Spaß und Abwechslung freuen können.

 
 

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