Im Gespräch mit MdB Schäfer

Politik hautnah erleben

Einen echten Vollblutpolitiker trifft man nicht jeden Tag.  Einige Schülerinnen und Schüler der Goethe-Schule hatten jedoch heute die Gelegenheit, ihrem Wahlkreisabgeordneten MdB Axel Schäfer (SPD) mit ihren Fragen auf den Zahn zu fühlen. Dabei zeigten beide Seiten keine Berührungsängste, sodass ein ausgiebiger Dialog in netter Atmosphäre entstand.

 

Lesen Sie den Bericht von Carla Werner (Q1) zu Ihrer Begegnung mit Axel Schäfer:

Besuch aus dem Bundestag

Heute am Europatag besuchte der Europapolitiker, das Mitglied des Deutschen Bundestags, der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion und der direkt gewählte Abgeordnete für unseren Wahlkreis in Bochum die Goethe-Schule. Begonnen hat das Treffen in netter Runde im Goethe-Café mit dem Sowi-LK. Sehr freundlich begrüßte Axel Schäfer in Begleitung des Fotografen ,,Werner“ zunächst jeden mit einem kräftigen Händedruck und nahm vor Kopf an der Tischrunde Platz, um geduldig unsere Fragen zu beantworten. Als er sich vorstellte, ließ er uns in sein Privatleben eines engagierten Bochumers, eines Großvaters und eines aktiven VfL-Bochum-Fans hineinblicken. Er wies darauf hin, dass in seinem Alltag Politik und Privatleben eng verzahnt sind und er als eine öffentliche Person ständig zugänglich sein muss. Schnell positionierte er sich für die Gleichstellung von Frauen, Behinderten und Immigranten, aber er forderte auch eine ,,aktive Gestaltung der Globalisierung“, indem man aktiv die Bereiche der Gerechtigkeit, der Freiheit und des Bewusstseins für die Menschen ausbaut. ,,Minderheiten sollen für Mehrheiten kämpfen“ und somit solle jeder für sich seine Entscheidungen überdenken, vor allem bei der Wahl. Seiner Meinung nach soll ,,Politik das Leben der Menschen verbessern“, auch für uns Jugendliche, unabhängig von politischen Richtungen. Bei dem Thema ,,Social Media“ hörte er uns aufmerksam zu, als wir erwähnten, dass er „nur“ über Facebook und einzelne Schulbesuche uns Jugendliche nicht erreichen kann. Trotz dieser teils kritischen Anregung fragte er uns interessiert nach unseren Meinungen und Verbesserungsvorschlägen und überdachte unsere Aussagen mit dem Fazit, dass er als ein mutiger Mensch keine Angst vor einem ,,Shitstorm“ haben würde. Den Ausgang der Landtagswahl erklärte Schäfer mit unglücklichen Zufällen und Entscheidungen, betonte jedoch, dass die SPD eine etablierte und intakte Partei sei. Trotz seines Hangs zu Erlebnisberichten und langen Anekdoten vermittelte er am Ende, dass eine Demokratie so wie in Deutschland ein hohes Gut ist und ,,man miteinander reden muss“, aber auch ,,Selbstkritik“ von hoher Bedeutung ist.  Nach einer viel zu kurzen Stunde musste die Diskussion beendet werden, aber Axel Schäfer war sichtlich erfreut über seinen Besuch an der Goethe-Schule und würde auch einen erneuten Besuch nicht ablehnen. Nach dieser Runde stand Axel Schäfer allen weiteren interessierten Schülern der Oberstufe für eine Diskussion in der Aula zur Verfügung.

 
 

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